Katholische Pfarrgemeinde lädt Mitarbeiter zum Neujahrsempfang – Sonntagsgottesdienste sollen bedarfsgerechter angeboten werden

 

Reichelsheim – Dorn-Assenheim (hh.) „Viel getan, aber noch viel zu tun“, so resümierte Verwaltungsrat Alois Hobler die Aktivitäten der Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena im vergangenen Jahr und den Ausblick auf die kommenden zwölf Monate. Beim Neujahrsempfang der kirchlichen Gremien dankte Pfarrer Andreas Heger zudem  Mitarbeitern und Vereinen. „Sie sind bei den Veranstaltungen die ersten vor Ort und abends die letzten, die gehen“ lobte er beim Blick in die Runde und deutete das Wort „Danke“ als Zusammenspiel von Durchhaltevermögen, Arbeit, Nothelferdiensten, Kirche und Einheit. „Lassen Sie uns mit Toleranz und gegenseitigem Verständnis die Gemeinde weiter gestalten“ ermunterte der Pfarrer zur Zusammenarbeit und stieß mit den Gästen auf das neue Jahr an.

 

Mit der Erweiterung des Betreuungsangebotes in der Kindertagesstätte und der Fortführung der Renovierungsarbeiten im Pfarrheim hat sich die Pfarrei  einiges vorgenommen. Nach Investitionen für eine Kühlzelle, Fenster und Außentüren steht 2011 der Innenbereich auf der Agenda. Wände müssen gestrichen, die Innentüren ausgetauscht und die Toilettenanlagen saniert werden. Zudem ist eine Baumpflanzung des Pfarrgartens vorgesehen.

 

Vor Herausforderungen steht auch die Kindertagestätte. „Wir haben bis mindestens 2012 keine freien Plätze mehr“, sagt Hobler mit Blick auf den anzupassenden städtischen Kindergartenentwicklungsplan. Zudem wachse die Nachfrage nach Betreuungsplätzen für die unter Dreijährigen. Sollten auf Bistumsebene die erforderlichen Voraussetzungen geschaffen und die Genehmigung durch den Caritasverband erteilt werden, würde sich zum neuen Kindergartenjahr das Angebot an Plätzen auf zehn verdoppeln.

 

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Jürgen Michalak wies auf gemeinsame Sitzungen mit den Gremien der Nachbargemeinde Wickstadt hin: „Die Gottesdienstzeiten am Wochenende sind ein Problem, unser Ziel ist es, diese bedarfsgerechter unter den beiden Pfarreien aufzuteilen und flexibler zu handhaben.“ Konkret heißt dies: Die Früh- und Spätmessen sollen sich künftig für vereinbarte Perioden zwischen Dorn-Assenheim, Florstadt und Assenheim abwechseln.

 

Dabei freuten sich die Verantwortlichen über ein reges Gemeindeleben. Die Seniorennachmittage oder die Büchereiwoche haben sich etabliert, Gruppenstunden für Kinder sind neu im Angebot. Als Marktlücke entpuppten sich die Pfarreifrühstücke im Januar, zu Ostern oder in bayerischer Variante im Oktober, die unisono auf positive Resonanz und hungrige Mäuler stießen. Für den 20. Februar ist die nächste Auflage als Schlachtfest geplant. Am 7. August gilt es zudem das erste Kirchplatzfest zu schultern. Damit leistet die Pfarrei  ihren Beitrag zur Neugestaltung des Kirchplatzes, dessen Maßnahmen nach den Beschlüssen von Stadtverordnetenversammlung und Bürgerbeteiligungsprozesses in 2011 beginnen.

 

Bei alledem baut man auch auf die Unterstützung der Ortsvereine. „Seien es die Konzerterlöse im Advent, Arbeiten von Feuerwehr und Landwirten oder die Übernahme der Toilettensanierung durch den Turn- und Sportverein, bei uns wird Hand in Hand gearbeitet“ freut sich Hobler und kündigt für das Frühjahr einen musikalischen Leckerbissen an: Dr. Ralf Schäfer und eine Bläsergruppe um Harmonie-Dirigent Andreas Schmidt gestalten dann ein Orgelstiftungskonzert.


 

Bildtext: Stoßen auf ein gutes neues Jahr an: Mitglieder von Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat mit Pfarrer Andreas Heger (5.v.l.). Gekommen war auch Bürgermeister Bertin Bischofsberger (2.v.l.). Foto: Holger Hachenburger


Pfarrheimrenovierung und U-3 Kinderbetreuung Herausforderungen für 2011 - WZ vom 12.01.2011