Zur Cannstatter Wasen nach Stuttgart zog es 32 unternehmungs- und feierlustige Mitglieder des Turn- und Sportverein Dorn-Assenheim. Und feiern kann man im Schwäbischen wahrlich. Doch wohl dem, der am Partygeschehen in den riesigen Festzelten teilhaben kann, denn einen passenden Tisch zu finden war gleich eine Herausforderung. Der erste Eindruck selbst war bayerischer Natur, denn auf die Wasen geht man zünftig in Tracht, sprich Dirndl und Lederhose. „Hier geht es schon gut ab“, freute sich die Truppe und tänzelt wenig später auf engen Bänken zur Stammkappelle im proppenvollen Zelt. Inzwischen stehen die ersten Getränke „maßgerecht“ und das obligatorische Brathähnchen, hier Göckele genannt auf dem Tisch. Das  erste „Die Krüge hoch“ erklingt, selbige werden in den Zelthimmel geschwungen, dann heizen Partybands die Stimmung an. „Die Hände zum Himmel“ darf genauso wenig fehlen wie der „Stern, der deinen Namen trägt“ oder „Cowboy und Indianer“. Gassenhauer eben, die zum Mitmachen animierten. Auch draußen sind die Ausmaße gigantisch. Kein Volksfest, auch nicht das Münchner Oktoberfest, bietet mehr Fahrbetriebe, als das Cannstatter und so verwunderte es die Ausflügler nicht, dass die neuesten mixerartigen Fahrspaß-Attraktionen vorzufinden waren. Zudem wird die Vielfalt an Buden und Fahrgeschäften von zwei wirklich riesigen Riesenrädern flankiert. Die Dorn-Assenheimer stürzten sich ins Achterbahngeschehen und wem der Angstschweiß auf der Stirn noch nicht getrocknet war, konnte sich in einem der vielen lauschigen Biergärten wieder abkühlen und entspannen. Text und Foto: hh.

 




 

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9. - 29. November 2010


Auf der Wasen in Stuttgart  - WZ vom 07.10.2010